Lettern Buchdruck
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Ich bin gesprungen, jetzt muss ich schwimmen

Schreiben ist doch einfach. So habe ich es mir zumindest als Kind vorgestellt, als ich noch nicht zur Schule ging. Einmal, als mein Opa die Zeitung las, habe ich die Buchstaben abgemalt und zu neuen Wörtern zusammengesetzt. Mein Opa sollte mir dann vorlesen, was ich geschrieben hatte. Leider konnte er keines meiner Wörter verstehen, obwohl für mich völlig klar war, was es bedeuten sollte.

Schreiben passiert einfach. Wenn man etwas zu sagen hat, setzt man sich hin und das Buch fließt aus einem heraus. [Weiterlesen]

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Im Gespräch mit: Finenschnabel

Heute startet eine neue Reihe auf meinem Blog. In loser Folge stelle ich Künstlern zehn Fragen zu ihrer Arbeit, über die Kunst und das Leben. Den Anfang macht Finenschnabel aus Berlin. Fine zeichnet, fotografiert und malt. In ihren Kunstwerken finden sich sowohl expressionistische Elemente als auch Elemente moderner Illustrationen. Fine betrachtet die Welt mit einem Augenzwinkern und öffnet mit ihren Bildern Fenster, durch die die Betrachter die Welt mit anderen Augen sehen können.[Weiterlesen]

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Kultur in der Nachbarschaft – die Weingalerie Joachim Rong

Die Idee, Kunst mit Gastronomie zu verbinden, liegt in Berlin im Trend. Laut dem Hauptstadtportal www.berlin.de gibt es hier mehr als 400 Galerien. Damit ist Berlin weltweit die Stadt mit den meisten Galerien. Doch nur 60 bis 80 davon sind kommerziell erfolgreich. Kein Wunder, dass viele Galeriebesitzer neue Wege ausprobieren, um Publikum anzulocken und im besten Fall den Verkauf anzukurbeln.[Weiterlesen]

Bild zu Nationalstraße am Theater Bremen
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Weniger ist manchmal mehr – Rezension zu Nationalstraße am Theater Bremen

Vandam ohne echtes Bier und ohne echte Schlägerei? Das konnte nicht gutgehen. Dabei fing die Inszenierung von Nationalstraße am Theater Bremen verheißungsvoll an. Gleich zu Anfang erhob sich der Protagonist nackt aus dem Schaum. Ein netter Effekt mit Aufmerksamkeitsgarantie. Zudem war die Bühnendekoration stimmig: der Wald aus Tannenbäumen, das Lagerfeuer, die typisch sozialistischen Metallgitter und darüber der Nordstern als Symbol für die Kneipe „Severka“.[Weiterlesen]

Bild Sacy.O
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Art & Music – Einladung zur Gruppenausstellung BERLIN-WALLS

 „Wir sind der Meinung, Kunst ist nicht primär ein Luxusgut, sondern vielmehr ein Seismograph, der soziale und politische Schwingungen ertastet und sie zu einem klaren Statement umwandelt.“ (PRIESTSandPRAWNS)

Vom 6. bis 9. Oktober findet in der WBB-Willner-Brauerei auf 200qm die internationale Gruppenausstellung @BERLIN-WALLS statt. 14 Künstler zeigen an vier Tagen ihre innovativen, berührenden und provozierenden Kunstwerke. Mit dabei sind u.a die Künstler Daniel Harms, Romy Campe und STACY.O.  Neben bildender Kunst gibt es außerdem Videoinstallationen (von Brittany Brush), Collagen (von Natalia Kauz), Fotografien (von Anna Volpi) und Skulpturen (u.a. von Victor Alaluf) zu sehen. Das Besondere an der Ausstellung ist aber die einzigartige Verbindung von Kunst und Musik.

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Gebrauchsanweisung für Prag und Tschechien – eine Reise durch mein Lieblingsland

Es gibt Bücher von denen ich wünschte, ich hätte sie selbst geschrieben. Die „Gebrauchsanweisung für Prag und Tschechien“ von Martin Becker gehört dazu. Das Buch ist eine Liebeserklärung an das Land, das auch ich am meisten liebe. Und Martin Becker, der seit vielen Jahren regelmäßig nach Tschechien reist, mag genau die Sachen, die auch mich am meisten an Tschechien faszinieren: [Weiterlesen]

Plakat Alois Nebel
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Kein Leben nach Fahrplan – Rezension zu Alois Nebel

Es liegt so einiges im Nebel im Altvatergebirge. Die Geschichte hat Wunden hinterlassen, die die Zeit nicht heilen kann. 1938. 1945. 1968. 1989. Bedeutende Jahreszahlen in der tschechischen Geschichte. Zahlen, die in dem Theaterstück Alois Nebel immer wieder auftauchen, eindringlich und unverrückbar. Zahlen, die der Fahrdienstleiter Alois Nebel versucht, mit anderen Zahlen aus dem Kopf zu bekommen – den Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Züge, die an dem kleinen Bahnhof Bílý Potok halten oder vorbeifahren. Es gelingt ihm nicht. [Weiterlesen]