Bild zu Nationalstraße am Theater Bremen
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Weniger ist manchmal mehr – Rezension zu Nationalstraße am Theater Bremen

Vandam ohne echtes Bier und ohne echte Schlägerei? Das konnte nicht gutgehen. Dabei fing die Inszenierung von Nationalstraße am Theater Bremen verheißungsvoll an. Gleich zu Anfang erhob sich der Protagonist nackt aus dem Schaum. Ein netter Effekt mit Aufmerksamkeitsgarantie. Zudem war die Bühnendekoration stimmig: der Wald aus Tannenbäumen, das Lagerfeuer, die typisch sozialistischen Metallgitter und darüber der Nordstern als Symbol für die Kneipe „Severka“.[Weiterlesen]

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Gebrauchsanweisung für Prag und Tschechien – eine Reise durch mein Lieblingsland

Es gibt Bücher von denen ich wünschte, ich hätte sie selbst geschrieben. Die „Gebrauchsanweisung für Prag und Tschechien“ von Martin Becker gehört dazu. Das Buch ist eine Liebeserklärung an das Land, das auch ich am meisten liebe. Und Martin Becker, der seit vielen Jahren regelmäßig nach Tschechien reist, mag genau die Sachen, die auch mich am meisten an Tschechien faszinieren: [Weiterlesen]

Kafka Band Theater Bremen
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Jaroslav Rudiš über die Premiere von „Das Schloss“ am Theater Bremen

Jaroslav Rudiš und die Kafka-Band konnte ich bereits bei dem Konzert zu Kafkas Roman „Das Schloss“ live in Berlin sehen. Jetzt hat der Regisseur Alexander Riemenschneider „Das Schloss“ als szenisches Konzert im Theater am Goetheplatz in Bremen inszeniert – die Premiere ist am 20. September um 18 Uhr. Trotz Probenstress hat sich Jaroslav Rudiš Zeit genommen, mit mir über die Besonderheiten der Bühnenfassung, das Thema Fremdsein und sein Lampenfieber zu sprechen. [Weiterlesen]

Wegweiser Berlin Tschechien
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Berlin liegt in Tschechien

Ja, es stimmt – Berlín liegt in Tschechien. Es ist ein Ortsteil von Rokytnice nad Jizerou. Eine Frau erzählte uns, dass dort Flüchtlinge aus Berlin wohnten. Eigens für sie wurden neue Häuser und Geschäfte gebaut und der Stadtteil erhielt den Namen ihrer alten Heimat. Leider konnte ich nicht herausfinden, warum und wann die Berliner nach Tschechien geflüchtet sind. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen?
(gesehen in Rokytnice nad Jizerou, Tschechien)
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Ahornblätter im Licht
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Morituri te salutant

Auch Karel Kryl habe ich zum ersten Mal in einer tschechischen Kneipe gehört. Es war das Lied „Lásko“. Mich fesselte sofort der Gegensatz zwischen den in militärischem Takt gehaltenen Strophen und dem weichen, sehnsüchtigen Refrain. Zu dieser Zeit war Karel Kryl schon tot und wurde als einer der ganz großen tschechischen Dichter verehrt.  Zurecht, wie ich finde. Als mich dann jemand mit der Bitte ansprach, „Morituri te salutant“ zu übertragen, dachte ich sofort: Das ist nicht möglich.

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Bahnhofsgaststätte Jonsdorf
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Reise nach Sondervorschrift – Zuglauf überwacht

Mein Auslandssemester während meines Studiums zur Diplomübersetzerin für Englisch und Tschechisch verbrachte ich in Tschechien. Die Vorlesungen an der Vysoká škola ekonomická (Hochschule für Wirtschaft) in Jindřichův Hradec konnte ich glücklicherweise so legen, dass ich nur dienstags bis donnerstags in die Uni musste, das verlängerte Wochenende hatte ich frei. An diesen Tagen bin ich nicht etwa nach Deutschland gefahren, sondern habe mir alle Orte, die mir in Tschechien interessant vorkamen, angesehen. [Weiterlesen]