Lettern Buchdruck
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Ich bin gesprungen, jetzt muss ich schwimmen

Schreiben ist doch einfach. So habe ich es mir zumindest als Kind vorgestellt, als ich noch nicht zur Schule ging. Einmal, als mein Opa die Zeitung las, habe ich die Buchstaben abgemalt und zu neuen Wörtern zusammengesetzt. Mein Opa sollte mir dann vorlesen, was ich geschrieben hatte. Leider konnte er keines meiner Wörter verstehen, obwohl für mich völlig klar war, was es bedeuten sollte.

Schreiben passiert einfach. Wenn man etwas zu sagen hat, setzt man sich hin und das Buch fließt aus einem heraus. [Weiterlesen]

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Gebrauchsanweisung für Prag und Tschechien – eine Reise durch mein Lieblingsland

Es gibt Bücher von denen ich wünschte, ich hätte sie selbst geschrieben. Die „Gebrauchsanweisung für Prag und Tschechien“ von Martin Becker gehört dazu. Das Buch ist eine Liebeserklärung an das Land, das auch ich am meisten liebe. Und Martin Becker, der seit vielen Jahren regelmäßig nach Tschechien reist, mag genau die Sachen, die auch mich am meisten an Tschechien faszinieren: [Weiterlesen]

Frühlingstag

Der perfekte Moment

„Wen dachte über die Natur der Zeit nach und begriff, dass das Universum von Augenblick zu Augenblick neu erschaffen wird. Deshalb, so wurde ihm klar, gibt es in Wahrheit gar keine Vergangenheit, nur die Erinnerung daran. Man zwinkert, und die Welt, die man sieht, existierte noch nicht, als die Augen geschlossen waren. Deshalb, so schlussfolgerte Wen, kann es für das Bewusstsein nur einen angemessenen Zustand geben: Überraschung. Und der einzig angemessene Zustand für das Herz ist Freude. Den Himmel, den man jetzt sieht, hat man noch nie zuvor gesehen. Der perfekte Moment ist jetzt. Freu Dich darüber.“

aus: „Der Zeitdieb“ von Terry Pratchett