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Wegsehen, Abwiegeln, Relativieren – sächsische Tradition im Umgang mit Rechtsextremismus

Seit ein paar Wochen überlege ich, ob ich und wie ich mich an der Debatte um Freital, Fremdenfeindlichkeit und Flüchtlingspolitik beteiligen soll. Ich zögerte. Als ich dann den Artikel „Rechte Hassbürger und Meinungsfreiheit – eine Kapitulationserklärung“ in der Tageszeitung las, war mir klar, dass ich etwas dazu sagen muss. In dem Artikel geht es um einen Blogger, der aufgrund seines Engagements gegen Fremdenfeindlichkeit massiv eingeschüchtert wird und, um seine Familie zu schützen, dieses Engagement aufgibt. Nicht zuletzt, weil er sich fragt, für wen er all das in Kauf nimmt, warum es so wenig Unterstützung von Bevölkerung und Politik für den Kampf gegen Rechts gibt. Ich kann ihn sehr gut verstehen. [Weiterlesen]

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Wenn das Wünschen wieder hilft

„Oh, schön, darf ich mir etwas wünschen?“ Wenn ich für diesen Spruch bei der Nennung meines Nachnamens jedes Mal einen Euro bekommen hätte, würde ich statt eines 20 Jahre alten VWs, der bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit entweder liegen bleibt oder Feuer fängt, einen verlässlichen schicken Neuwagen fahren. Oder ich hätte eine elegante, großzügig geschnittene Eigentumswohnung – im Prenzlauer Berg oder in Mitte versteht sich. [Weiterlesen]