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Im Gespräch mit: Finenschnabel

Heute startet eine neue Reihe auf meinem Blog. In loser Folge stelle ich Künstlern zehn Fragen zu ihrer Arbeit, über die Kunst und das Leben. Den Anfang macht Finenschnabel aus Berlin. Fine zeichnet, fotografiert und malt. In ihren Kunstwerken finden sich sowohl expressionistische Elemente als auch Elemente moderner Illustrationen. Fine betrachtet die Welt mit einem Augenzwinkern und öffnet mit ihren Bildern Fenster, durch die die Betrachter die Welt mit anderen Augen sehen können.[Weiterlesen]

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Kultur in der Nachbarschaft – die Weingalerie Joachim Rong

Die Idee, Kunst mit Gastronomie zu verbinden, liegt in Berlin im Trend. Laut dem Hauptstadtportal www.berlin.de gibt es hier mehr als 400 Galerien. Damit ist Berlin weltweit die Stadt mit den meisten Galerien. Doch nur 60 bis 80 davon sind kommerziell erfolgreich. Kein Wunder, dass viele Galeriebesitzer neue Wege ausprobieren, um Publikum anzulocken und im besten Fall den Verkauf anzukurbeln.[Weiterlesen]

Bild zu Nationalstraße am Theater Bremen
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Weniger ist manchmal mehr – Rezension zu Nationalstraße am Theater Bremen

Vandam ohne echtes Bier und ohne echte Schlägerei? Das konnte nicht gutgehen. Dabei fing die Inszenierung von Nationalstraße am Theater Bremen verheißungsvoll an. Gleich zu Anfang erhob sich der Protagonist nackt aus dem Schaum. Ein netter Effekt mit Aufmerksamkeitsgarantie. Zudem war die Bühnendekoration stimmig: der Wald aus Tannenbäumen, das Lagerfeuer, die typisch sozialistischen Metallgitter und darüber der Nordstern als Symbol für die Kneipe „Severka“.[Weiterlesen]

Bild Sacy.O
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Art & Music – Einladung zur Gruppenausstellung BERLIN-WALLS

 „Wir sind der Meinung, Kunst ist nicht primär ein Luxusgut, sondern vielmehr ein Seismograph, der soziale und politische Schwingungen ertastet und sie zu einem klaren Statement umwandelt.“ (PRIESTSandPRAWNS)

Vom 6. bis 9. Oktober findet in der WBB-Willner-Brauerei auf 200qm die internationale Gruppenausstellung @BERLIN-WALLS statt. 14 Künstler zeigen an vier Tagen ihre innovativen, berührenden und provozierenden Kunstwerke. Mit dabei sind u.a die Künstler Daniel Harms, Romy Campe und STACY.O.  Neben bildender Kunst gibt es außerdem Videoinstallationen (von Brittany Brush), Collagen (von Natalia Kauz), Fotografien (von Anna Volpi) und Skulpturen (u.a. von Victor Alaluf) zu sehen. Das Besondere an der Ausstellung ist aber die einzigartige Verbindung von Kunst und Musik.

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Plakat Alois Nebel
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Kein Leben nach Fahrplan – Rezension zu Alois Nebel

Es liegt so einiges im Nebel im Altvatergebirge. Die Geschichte hat Wunden hinterlassen, die die Zeit nicht heilen kann. 1938. 1945. 1968. 1989. Bedeutende Jahreszahlen in der tschechischen Geschichte. Zahlen, die in dem Theaterstück Alois Nebel immer wieder auftauchen, eindringlich und unverrückbar. Zahlen, die der Fahrdienstleiter Alois Nebel versucht, mit anderen Zahlen aus dem Kopf zu bekommen – den Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Züge, die an dem kleinen Bahnhof Bílý Potok halten oder vorbeifahren. Es gelingt ihm nicht. [Weiterlesen]

Warschauer Brücke The Wall Museum
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Das The Wall Museum zeigt die Geschichte des Mauerbaus in einer multimedialen Ausstellung

Das neu eröffnete The Wall Museum befindet sich im Mühlenspeicher direkt an der Eastsidegallery, einem der Touristenmagneten Berlins. Die Versuchung hätte groß sein können, die Geschichte der Mauer plakativ oder effekthascherisch darzustellen, quasi als „Mauer-to-go“ für Touristen. Zum Glück ist genau das Gegenteil der Fall. Das liegt sicher auch daran, dass die Ausstellung von Guido Knopp und dem Dokumentarfilmer Jürgen Ast kuratiert wurde. [Weiterlesen]

Ausstellung Relikte DHM
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Auf den Spuren des Kalten Krieges

Wo sind sie hin, die Menschen, die fast 50 Jahre hier gelebt haben – versteckt in Kasernen und hinter Zäunen, weitgehend abgeschottet vom Alltagsleben draußen. Fast eine halbe Million sowjetische Soldaten und Zivilisten waren in der DDR stationiert. Die Sowjetarmee verfügte 1989 über insgesamt 1026 Objekte mit etwa 36.000 Gebäuden, davon 777 geschlossene Areale (Quelle: „Die Zeit“). Über das Leben der Soldaten in den „Russenkasernen“ war nur wenig bekannt, für die DDR-Bevölkerung blieben sie aufgrund der Ghettoisierung Fremde. [Weiterlesen]