Bild Sacy.O
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Art & Music – Einladung zur Gruppenausstellung BERLIN-WALLS

 „Wir sind der Meinung, Kunst ist nicht primär ein Luxusgut, sondern vielmehr ein Seismograph, der soziale und politische Schwingungen ertastet und sie zu einem klaren Statement umwandelt.“ (PRIESTSandPRAWNS)

Vom 6. bis 9. Oktober findet in der WBB-Willner-Brauerei auf 200qm die internationale Gruppenausstellung @BERLIN-WALLS statt. 14 Künstler zeigen an vier Tagen ihre innovativen, berührenden und provozierenden Kunstwerke. Mit dabei sind u.a die Künstler Daniel Harms, Romy Campe und STACY.O.  Neben bildender Kunst gibt es außerdem Videoinstallationen (von Brittany Brush), Collagen (von Natalia Kauz), Fotografien (von Anna Volpi) und Skulpturen (u.a. von Victor Alaluf) zu sehen. Das Besondere an der Ausstellung ist aber die einzigartige Verbindung von Kunst und Musik.

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Plakat Alois Nebel
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Kein Leben nach Fahrplan – Rezension zu Alois Nebel

Es liegt so einiges im Nebel im Altvatergebirge. Die Geschichte hat Wunden hinterlassen, die die Zeit nicht heilen kann. 1938. 1945. 1968. 1989. Bedeutende Jahreszahlen in der tschechischen Geschichte. Zahlen, die in dem Theaterstück Alois Nebel immer wieder auftauchen, eindringlich und unverrückbar. Zahlen, die der Fahrdienstleiter Alois Nebel versucht, mit anderen Zahlen aus dem Kopf zu bekommen – den Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Züge, die an dem kleinen Bahnhof Bílý Potok halten oder vorbeifahren. Es gelingt ihm nicht. [Weiterlesen]

Warschauer Brücke The Wall Museum
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Das The Wall Museum zeigt die Geschichte des Mauerbaus in einer multimedialen Ausstellung

Das neu eröffnete The Wall Museum befindet sich im Mühlenspeicher direkt an der Eastsidegallery, einem der Touristenmagneten Berlins. Die Versuchung hätte groß sein können, die Geschichte der Mauer plakativ oder effekthascherisch darzustellen, quasi als „Mauer-to-go“ für Touristen. Zum Glück ist genau das Gegenteil der Fall. Das liegt sicher auch daran, dass die Ausstellung von Guido Knopp und dem Dokumentarfilmer Jürgen Ast kuratiert wurde. [Weiterlesen]

Ausstellung Relikte DHM
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Auf den Spuren des Kalten Krieges

Wo sind sie hin, die Menschen, die fast 50 Jahre hier gelebt haben – versteckt in Kasernen und hinter Zäunen, weitgehend abgeschottet vom Alltagsleben draußen. Fast eine halbe Million sowjetische Soldaten und Zivilisten waren in der DDR stationiert. Die Sowjetarmee verfügte 1989 über insgesamt 1026 Objekte mit etwa 36.000 Gebäuden, davon 777 geschlossene Areale (Quelle: „Die Zeit“). Über das Leben der Soldaten in den „Russenkasernen“ war nur wenig bekannt, für die DDR-Bevölkerung blieben sie aufgrund der Ghettoisierung Fremde. [Weiterlesen]

Postkarte Männerspielerin
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Anerkennung, Ruhm und Unsterblichkeit – oder warum inszenieren wir uns selbst?

Was bewegt einen Menschen dazu, seine Tagebücher zu veröffentlichen? Aufzeichnungen, die doch eigentlich nur für einen selbst bestimmt sind – um das Leben zu reflektieren, Ereignisse festzuhalten, Gedanken zu ordnen oder sich Probleme von der Seele zu schreiben. Sind es die gleichen Motive, die Menschen dazu treiben, ihr Leben – auch die privatesten Momente – auf den Social-Media-Kanälen zu teilen und damit der Öffentlichkeit preiszugeben? [Weiterlesen]